Weihnachtself oder Arbeitsgrinch?

Am Ende jedes arbeitssamen Jahres - kommt immer die Weihnachtszeit. Man sieht Menschen, die gehetzt durch die Einkaufsstraßen laufen um noch die letzten Vorbereitungen zu treffen. Geschäfte die Kunden mit Angeboten in ihre Geschäfte locken, dabei Punsch und Kekse servieren, um die dicht gedrängten Konsumentenmassen erträglicher zu machen.

 

Man selbst ist fest davon überzeugt - dieses Jahr wird alles gemütlicher, denn man hat bereits gut durchdacht. Die To-Do Liste im Büro ist zwar vollgeschrieben, aber gemütlichen Abenden daheim, Punschen mit Freunden und die Geschenke für die Liebsten steht nichts mehr im Wege.  

Oft holt einem später dann doch wieder die Hektik ein...

 

Heute war wieder einmal so ein Tag, den man durchwegs in Meetings verbringt. Ein einziger langer Arbeitstag oder gar ein ganztägiges Workshop bringen uns noch nicht so wirklich aus dem Konzept. Wenn man einmal einen Tag lang nicht auf die Firmenmails zugreifen kann, lässt sich dieses Defizit meist am nächsten Arbeitstag leicht aufholen. Regelmäßige Kaffeepausen mit Plundergebäck und kulinarische Versorgung mittags, sind eine nette Abwechslung und helfen uns dabei den Tag zu überstehen.

 

Gesund ist das für unseren Körper jedoch nicht und wenn derartige Meetingmarathons dem regulären Arbeitsalltag entsprechen, geraten wir in Stress und Zeitnot, da wir unsere eigentlichen Hauptaufgaben nicht mehr erfüllen können. Da helfen dann nur ein gutes Zeitkonzept und gut strukturierte Arbeitsintervalle.

Reizmanagement – Störreize wie Telefonanrufe, ständige Aktualisierung der E-mails, Zwischenfragen der Kollegen, sollten dabei soweit wie möglich reduziert werden. Bei leichter Reizbarkeit ist besonders darauf zu achten, dass die vegetativen Reaktionen auf Stressoren weitgehend vermieden werden.

Das ist alles leichter gesagt als getan. Daher habe ich bei Freunden nachgefragt wie sie so ihre 50 Stunden Wochen meistern.

Die Antworten waren so unterschiedlich - aber durchwegs kam als Ausgleich Sport zur Sprache. Hauptsächlich wurde Ausdauertraining (Laufen oder Radfahren) über Entspannungstraining (Yoga, Meditation, autogenes Training) bis hin zu Atemübungen und bewusster Ernährung. Eigentlich war es allen wichtig, einen relativ genauen Zeitplan ihrer Arbeit über die nächsten Wochen zu haben, um ihre Erholungsphasen planen zu können.

 

Hobbys werden je nach Workload und Stressursache Morgens oder Abends fix im Tagesablauf verankert. 

 

Für einen entspannten Advent habe ich euch daher meine 5 Schlüsseln aufgeschrieben.


5 Schlüsseln - entspannt und Fit durch den Advent:

  1. Zeitplan erstellen: Konzentrierte Arbeitsphasen, strukturierte Meetings und ein genauer Zeitplan für Arbietspakete helfen einem den persönlichen Zeitplan einzuhalten. Da bleibt dann auch noch Zeit für private Aktivitäten, Entspannung und Sport.

  2. Akzeptanz: Akzeptiere, dass ein gewisses Maß an Stress nützlich ist, um bestimmte Leistungen erbringen zu können.
  3. Weniger ist (oft) mehr: Durch zu hohe Anforderungen an sich selbst, sei es in der Arbeit, im Haushalt oder in der Freizeit, ist Stress oft hausgemacht. 

  4. Problemsituationen: Versuche Probleme nicht in einem gestressten Zustand zu lösen. Bringe dich durch Entspannung bzw Sport in die richtige Verfassung, einen kühlen Kopf zu bewahren.

  5. Auszeit und Fitness: Erstelle einen Plan um deine Auszeit und Trainingsphasen einzuhalten. Blockiere dir dazu 3-4 Fixtermine pro Woche, an denen dich körperlich bei deinem Lieblingssport auspowern kannst. 

    Plane jedoch nicht nur Aktivphasen sondern auch Entspannungsphasen, in denen du dir Zeit nimmst für Yoga, autogenes Training oder eine Massage. Oft reicht schon ein entspannendes Bad mit Badezusätzen wie Melisse, Orangenblüten, Lavendel oder Passionsblume - diese wirken sehr entspannend über die Haut und den eingeatmeten Wasserdampf.

 


In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen besinnlichen Advent!

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